Die I K Nr. 54 – Die Wiedergeburt einer Legende

Die Willkommenstour

Am 26.06.2009 war es endlich soweit – ein Moment, auf den die Initiatoren, viele Schmalspurbahnfans, Unterstützer und Spender des Projektes sehnsüchtig gewartet haben – die I K Nr. 54 ist auf sächsischen Gleisen angekommen und wurde in Jöhstadt erstmals angeheizt.

Nach ersten Testfahrten auf der Preßnitztalbahn, bei der die Lokomotive dank der perfekten Arbeit der Konstrukteure zur vollsten Zufriedenheit lief, startete am 28.06.2009 die I K-Willkommenstour auf der Dampfbahn-Route durch Sachsen. Mit einem beeindruckenden Programm war es das Ziel, in der Woche die Maschine als neues Aushängeschild der sächsischen Schmalspurbahnen zu präsentieren, sich bei Unterstützern zu bedanken und die neu initiierte Dampfbahn-Route Sachsen als künftige Vermarktungsplattform auch für die I K Nr. 54 bekannt zu machen. Dazu hatte der VSSB als Initiator des I K-Projektes eine Vielzahl an Gästen aus Politik und Wirtschaft, aus Tourismuskreisen sowie zahlreiche Unterstützer und Spender eingeladen. Los ging es in Steinbach an der Preßnitztalbahn am Abend des 28.06.2009. Aus eigener Kraft rollte die Lokomotive von Jöhstadt kommend in den Bahnhof Steinbach ein. Von hunderten Besuchern beobachtet und von fast eben so viel Kameraaugen festgehalten, gab die Maschine am Steinbacher Wasserhaus, dem wohl bekanntesten Fotomotiv der Strecke, ihr Stelldichein. Ein gefragtes Fotomotiv war anschließend die Verladung der I K auf den Tieflader der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH, deren Fahrern an den folgenden Tagen ein anspruchsvolles Fahrtenprogramm bevorstand. Stationen der nächsten Tage waren:

29.06.2009Industriemuseum Chemnitz
30.06.2009Westsachsen mit Stopps in Klingenthal, Muldenberg, Morgenröthe-Rautenkranz, Wilzschhaus, Carlsfeld, Schönheide, Stützengrün, Rothenkirchen, Wernesgrün
01.07.2009Schwarzenberg, Schmalspurbahnmuseum Rittersgrün, Fichtelberg, Kurort Oberwiesenthal
02.07.2009Chemnitz, Oschatz, Mügeln, Schmiedeberger Gießerei
03.07.2009Bautzen, Zittau, Panschwitz-Kuckau
04.07.2009Taufe der Lokomotive am Bahnhof Radebeul Ost

Das große Finale fand am Abend des 04.07.2009 im Bahnhof Radebeul Ost statt. Im Rahmen der Abendveranstaltung dankten die Initiatoren allen Spendern, Unterstützern und Förderern mit einer feierlichen Abendveranstaltung im historischen Güterboden. Bis gegen 21 Uhr versammelten sich auch vor dem Güterboden mehr als 1.000 erwartungsvolle Gäste, um dem Höhepunkt der Tour, der Taufe der I K Nr. 54, entgegenzufiebern. Nach der Übergabe der Zulassungsurkunde durch den Landesbevollmächtigten für Bahnaufsicht, Dr. Steffen Henkel, war es gegen 21.30 Uhr so weit: Die I K tauchte aus einer Nebelwand am Radebeuler Lokschuppen hervor und bewegte sich, flankiert von einem regelrechten „Blitzlichtgewitter“, zum Publikum. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich übernahm, als Schirmherr der Dampfbahn-Route, gemeinsam mit dem Präsidenten der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V., Bodo Finger, und dem Vorsitzenden des VSSB, Dr. Andreas Winkler, die Taufe der I K Nr. 54 mit einer Flasche Original-I K-Sekt. Der Abend klang mit einem imposanten Feuerwerk aus, bei dem die I K gleichfalls prächtig illuminiert wurde. Die beeindruckende Willkommenstour fand eine herausragende Resonanz in den Medien, auch über Sachsen hinaus.

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Die Erbauer der I K Nr. 54

Ein Projekt wie der Wiederaufbau der I K Nr. 54 kann nur mit Hilfe einer Vielzahl von begeisterten und engagierten Unterstützern realisiert werden.

Helfen Sie mit

Für Lokomotiven muss im Abstand von sechs Jahren eine kostenintensive Hauptuntersuchung vorgenommen werden, auch zwischenzeitlich bedarf es einer umfassenden Wartung und Pflege, um auch künftigen Generationen die Faszination des Schmalspurdampfbetriebs erlebbar zu machen.

Die Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen ist daher für jede Unterstützung dankbar. Zur Finanzierung der betriebsfähigen Erhaltung der I K Nr. 54 wurde die Spendenaktion „ ...Kohle für die Kohlen...“ initiiert.

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